Technologie

Face ID

die neue Methode zur Authentifizierung

Das kommende iPhone X bietet mehrere hervorragende Features. Eines von ihnen ist das Face ID – eine neue Methode zur Authentifizierung. Wegen der Unkenntnis, was für ein Prozess hinter dem Face ID eigentlich ablauft, stehen Kritiker sehr skeptisch dem neuen Feature gegenüber. Um diese Diskussion auf ein entspanntes Level herunterzubringen, hat Craig Federighi Details über die Funktionsweise in einem Interview herausgegeben.

Apple hat die AI, die sich hinter Face ID befindet, mit sehr vielen Daten (Gesichtern) trainiert. So werden die gewöhnlichen Fauxpas ausgeschlossen. Die wichtigste Tatsache hierbei ist natürlich, dass alle Daten die hier generiert wurden, niemals das Gerät verlassen werden. Damit sollte gesichert sein, dass Apple diese und andere Daten nicht an die Behörden herausgeben kann.

Über die Möglichkeit sein iPhone X zusätzlich mit dem Passcode zu sichern, werden bei Apple noch immer Diskussionen geführt. Um den Face ID zu deaktivieren muss man den Laut-Leise Schalter und den An-Schalter zur gleichen Zeit länger gedruckt halten. Fünf falsche Versuche mit einem Gesicht, das nicht passt, bedeutet keine Nutzung in den nächsten 48 Stunden oder Neustart. Das sind schon mal gute Gründe, warum man neben Face ID auch den Passcode benutzen sollte.

In Kurze wird Apple ein Dokument veröffentlichen, in dem erklärt wird, wie die verschiedenen Kameras und Sensoren zusammenarbeiten. Für die Funktonalität sind Niqabs oder Masken zum Atemschutz problematisch. Schals und Helme sollten kein Problem sein, solange der Mund, die Nase und die Augen gut zu erkennen sind. Bei schrägeren Winkeln kann die Erkennung von Face ID ebenso schwieriger ausfallen.

Das größte Problem mit den Daten, die von Face ID prozessiert werden, ist ein Bereich der auch für andere Apps zugänglich ist. Es soll eine Tiefenkarte von Gesichtern geben, die auch Depth Map genannt wird. Diese wird an ARKit von Face ID weitergereicht und damit auch an andere Applikationen. Allerdings sind biometrische Gesichtsdaten auch immer dann erfassbar, wen man sein Gesicht in der Öffentlichkeit zeigt, wo sich Kameras befinden.

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